Keine Mauer | Mauer


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Keine Mauer
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Abgegebene Stimmen: 166
Beginn der Abstimmung: 13.8.2009, 07:00 Uhr
Ende der Abstimmung: - offen -


Baubeginn: 13. August 1961
Abrissbeginn: 9. November 1989

In der Nacht vom 12. auf den 13. August 1961 begannen die NVA, 5000 Angehörige der Deutschen Grenzpolizei (VorlĂ€ufer der Grenztruppen), 5000 Angehörige der Schutz- und Kasernierten Volkspolizei und 4500 Angehörige der Betriebskampfgruppen die Straßen und Gleiswege nach West-Berlin abzuriegeln. Sowjetische Truppen hielten sich in Gefechtsbereitschaft und waren an den alliierten GrenzĂŒbergĂ€ngen prĂ€sent. Alle noch bestehenden Verkehrsverbindungen zwischen den beiden Teilen Berlins wurden unterbrochen. Dies betraf allerdings nur noch die U-Bahn und die S-Bahn. Jedoch waren die West-Berliner S-Bahn- und U-Bahn-Linien auf den Tunnelstrecken unter Ost-Berliner Gebiet nur insoweit betroffen, dass die Stationen abgesperrt wurden und ein Ein- bzw. Ausstieg nicht mehr möglich war. Die ZĂŒge fuhren ab dem 13. August abends ohne planmĂ€ĂŸigen Halt durch die zu so genannten Geisterbahnhöfen gewordenen Stationen. Nur die den Bahnhof Friedrichstraße berĂŒhrenden Linien hatten einen Halt zum Erreichen der dort eingerichteten GrenzĂŒbergangsstelle. Erich Honecker war als damaliger ZK-SekretĂ€r fĂŒr Sicherheitsfragen fĂŒr die gesamte Planung und Umsetzung des Mauerbaus politisch im Namen der SED-FĂŒhrung verantwortlich.

Die Bezeichnung eines einzelnen Tages als „Bau der Mauer“ ist vollkommen unzutreffend, da an diesem Tag „nur“ die Sektorengrenze abgeriegelt wurde. Vielfach wurde zunĂ€chst nur ein Zaun errichtet bzw. HauseingĂ€nge zugemauert. Auch in den Tagen nach dem Mauerbau kam es noch zu vielfachen Fluchtversuchen, zum Teil aus den Fenstern der unmittelbar auf der Grenze stehenden HĂ€user, wo Zug um Zug zunĂ€chst die Fenster der unteren Geschosse zugemauert wurden, um spĂ€ter die HĂ€user ganz abzureißen. Die Abriegelung brachte auch obskure Situationen mit sich, vor allem im Bereich der Exklaven, wo es spĂ€ter teilweise auch zu Gebietsaustauschen kam. Interessanterweise wurde das LennĂ©-Dreieck, obwohl zu Ost-Berlin gehörend, bei der Mauer ausgespart. Mangels Befugnis der West-Berliner Behörden entwickelte sich das Terrain zeitweise zu einem faktisch rechtsfreien Raum.

[Quelle: Wikipedia]

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Donnerstag, August 13th, 2009 Aktuell, Geschichte
 

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