Friedrich Schiller | Johann Wolfgang von Goethe


Literatur

Friedrich Schiller
Johann Wolfgang von Goethe

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Abgegebene Stimmen: 217
Beginn der Abstimmung: 22.3.2010, 07:00 Uhr
Ende der Abstimmung: - offen -


„Hochachtungsvoll verharre ich Euer Hochwohlgeboren, gehorsamster Diener und aufrichtigster Verehrer“
Schiller an Goethe, 13.6.1794

„Leben Sie recht wohl und halten Sie sich frisch. Möchten Sie doch durch körperliche Zufälle nicht so oft in Ihrer schönen Geistesthätigkeit gestört werden!“
Goethe an Schiller, 5.12.1794

„Mit meiner Gesundheit geht es heute wieder recht brav, und ich werde mich sogleich an das Avertissement machen. Ganz der Ihrige“
Schiller an Goethe, 6.12.1794

„Leben Sie recht wohl. Lieben Sie mich. Empfehlen Sie mich der lieben Frauen und Ihrer Frau Mutter. Das Schwiegertöchterchen säumt noch.
Goethe an Schiller, 28.10.1795

„Leben Sie recht wohl. Ich freue mich, wenn wir nach Neujahr wieder eine Strecke lang miteinander leben können.“
Schiller an Goethe, 23.11.1795

„Leben Sie recht wohl, grĂĽĂźen alles und erhalten mir Ihre so wohlgegrĂĽndete Freundschaft und Ihre so schön gefĂĽhlte Liebe, und sein Sie das Gleiche von mir ĂĽberzeugt.
Goethe an Schiller, 10.12.1796

„Leben Sie recht wohl, mein teurer, mir immer teurerer Freund. Mich umgeben noch immer die schönsten Geister, die Sie mir hier gelassen haben, und ich hoffe immer vertrauter damit zu werden. Leben Sie recht wohl.
Schiller an Goethe, 4.4.1797

„Leben Sie recht wohl und verzeihen Sie der abermaligen Unfruchtbarkeit dieses Briefes, der ich durch eine Portion RĂĽben nachzuhelfen suche.“
Goethe an Schiller, 6.3.1799

„Leben Sie recht wohl fĂĽr heute. Meine Frau, die nicht ganz wohl war, aber wieder besser ist, grĂĽĂźt herzlich. FĂĽr die RĂĽben danken wir schön.“
Schiller an Goethe, 7.2.1797*

Wem dies zu wenig Schiller-Goethe-Briefwechsel ist, dem sei die faszinierende Webseite von Giesbert Damaschke empfohlen, der den Briefwechsel zwischen Schiller und Goethe aus den Jahren 1794 bis 1805 um 215 Jahre versetzt in Blogform veröffentlicht.

Wem dies hingegen zu wenig Neue Frankfurter Schule war, der kriegt noch ein Gedicht:

Goethe spielt Flöte
auf Schiller sein Piller

Robert Gernhardt

* Aus: Unser Goethe. Ein Lesebuch. Herausgegeben von Eckhard Henscheid und F.W. Bernstein. ZĂĽrich (Diogenes) 1982, S. 340-345.

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Montag, März 22nd, 2010 Literatur
 

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