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Abgegebene Stimmen: 237
Beginn der Abstimmung: 5.7.2010, 07:00 Uhr
Ende der Abstimmung: - offen -


Ab 1. Juli betragen die Dienstzeiten f?r Wehrdienst wie Zivildienst nur noch sechs Monate. Bei vielen Zivildienststellen wird dadurch der Anteil der Ausbildungszeit an der eigentlichen Dienstzeit so hoch, dass diese Stellen unwirtschaftlich werden und zuk?nftig wegfallen. ?hnliches gilt f?r die Bundeswehr, bei der Wehrpflichtige nach ihrer Ausbildungszeit nicht mehr im Ausland eingesetzt werden k?nnen. Alle, die dennoch in Afghanistan oder anderswo auf der Welt unser Land verteidigen m?chten, k?nnen dies nur noch als Freiwillig Wehrdienst Leistende (FWDL) oder Zeitsoldaten tun, die sich f?r mindestens zwei Jahre verpflichten.

Wie WIDL heute aus gew?hnlich gut infiltrierten Kreisen erfuhr, soll f?r all diese Kriegswilligen ein Verfahren wieder eingef?hrt werden, das bereits von 1956 bis 1976 und dann wieder von 1977 bis 1983 f?r viel Diskussionsstoff gesorgt hatte: die so genannte „Gewissenspr?fung„. Diesmal allerdings unter umgekehrten Vorzeichen: Der kriegswillige Wehrdienstleistende muss nachweisen, dass er den Dienst mit der Waffe mit seinem Gewissen vereinbaren kann.

„Wir m?chten damit verhindern“, erkl?rte Verteidigungsmister Karl-Theodor zu Guttenberg, „dass die Einsatzwilligen sp?ter der Gesellschaft zur Last fallen“, weil sie zum Beispiel, so der smarte Ex-Wirtschaftsminister, unter posttraumatischen Belastungsst?rungen litten. Denn: „Das ist nicht finanzierbar.“

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Montag, Juli 5th, 2010 Geschichte, Philosophie
 

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