Lucky Luke | Die Daltons


Comic

Lucky Luke
Die Daltons

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Abgegebene Stimmen: 238
Beginn der Abstimmung: 16.1.2012, 07:00 Uhr
Ende der Abstimmung: - offen -


Der belgische Comiczeichner Morris (eigentlich: Maurice de BĂ©vère), der 1946 „Lucky Luke“ erschuf und bis zu seinem Tod 2001 zeichnete, fand seinen Titelhelden nach einiger Zeit langweilig. Da der Verlag jedoch darauf bestand, Lucky Luke als strahlenden Helden ohne Ecken und Kanten darzustellen, konzentrierte sich Morris auf dessen Gegenspieler, allen voran die Dalton-BrĂĽder. Völlig zu Recht. Denn schon deren historische Vorbilder zeigten ambivalente Facetten. Die Daltons selbst waren ja bekannt als frĂĽhe Atomforscher, die eigene Gesetze aufstellten und wichtige StraĂźen bauten. Aber erst Morris machte sie weltberĂĽhmt.

Leider gibt es traurige Gestalten auf dieser Erde, die sich diesen Ruhm zunutze machen und davon partizipieren wollen. Das WIDL-Team hat zusammen mit der Internetplattform Dalton-Plag die bösartigen Nachahmer aufgedeckt. Hier sind die übelsten Fälle:

Die Caltons geben sich als Gospelsängerband aus. Immer wieder fallen Baptistengemeinden im mittleren Westen der USA auf ihre weichgezeichneten Grinsebildchen herein und müssen bunte Abende mit dem Gekrächze ertragen.

Die Galtons versuchen europäische „Markenware“ in Neuseeland abzusetzen. Doch die Nachahmungen sind so plump, dass KloschĂĽsseln den Aufdruck „WMF“ tragen und das Besteck mit „Villeroy & Boch“ beschriftet wird.

Die Kaltons eröffneten unweit des Charles-Dickens-Museums in London eine Anwaltskanzlei. Keiner der Brüder hat je Jura studiert.

Auch die Saltons versuchten, in der Musikindustrie FuĂź zu fassen. Aber schon der erste Versuch, sich in einem Liedtext der Dire Straits zu verstecken, geriet zu einem Disaster.

Die Taltons gerieren sich als Pfarrersfamilie und lassen sich samt ihrem Hund „Buddy“ bei Empfängen von Episkopalklirchen durchfuttern.

Die Waltons sind die einzigen Plagiatoren mit nachhaltigem Erfolg und haben es sogar zu einer eigenen Fernsehserie gebracht. Fachleute vermuten, dass die unĂĽbersichtliche Anzahl von Namen wie Ben, Elizabeth, Erin, Esther, Jason, Jim-Bob, John, John-Boy, Mary-Ellen, Olivia oder Zebulon wesentlich zu diesem Verschleierungserfolg beitrugen.

Es wird vermutet, dass weltweit weitere Daltons-Plagiatoren tätig sind. Alle Hinweise, die gerne anonym in den Kommentaren hinterlassen werden können, werden akribisch verfolgt.

Besucher, die die Daltons vor Guttenbergismus schĂĽtzen, erkennen auch die Originalität folgender WIDL-Pärchen …
Tom | Jerry – an Udo JĂĽrgens
Max | Moritz – am Reim
Asterix | Obelix – am Geschmack des Zaubertranks
Patrick Star | SpongeBob – am Drogencocktail der Drehbuchschreiber
Die SchlĂĽmpfe | Gargamel – am verschlumpften Oberschlumpf
Fred Feuerstein | Barney Geröllheimer – an Wiiiiiilma!

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Montag, Januar 16th, 2012 Comic

3 Comments to Lucky Luke | Die Daltons

  1. Minderheitenvotum fĂĽr Jolly Jumper :)

  2. sagte chw am Januar 16th, 2012
  3. Ich bin mir lieber.
    Rantanplan

  4. sagte Rantanplan am Januar 16th, 2012
  5. Zwei(!!) kennen Lucky Luke nicht, hammers!

  6. sagte Helmut Bachschuster am Januar 30th, 2012
 

Nächstes WIDL am Mo, 31.8.2015:

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