Mario | Super Sonic


Computer Sport und Spiel

Mario
Super Sonic

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Abgegebene Stimmen: 86
Beginn der Abstimmung: 23.9.2013, 07:00 Uhr
Ende der Abstimmung: - offen -


Weil Fusajiro Yamauchi Hanafuda-Spielkarten produzieren wollte, gr?ndetw er am 23. September 1889 – also heute vor 124 Jahren – in Kyo-to die Firma Nintendo. 90 Jahre sp?ter erfand der Nintendo-Arcade-Spieleentwickler Shigeru Miyamoto die Figur eines Zimmermanns, der im Spiel „Donkey Kong“ seine Freundin aus den Klauen eines Gorillas erretten musste, indem er ?ber F?sser sprang und ?ber Leitern kletterte. Diese Figur erhielt 1983, also vier Jahre sp?ter, die Legende eines italo-amerikanischen Klempners namens Mario. Weltber?hmt wurde die Figur ab 1985 mit der Jump-?n?-Run-Reihe „Super Mario“. 1991 erhielt Mario einen Konkurrenten: Der Nintendo-Mitbewerber Sega brachte den superschnellen Igel „Sonic“ auf den Markt. Im darauffolgenden Jahrzehnt lieferten sich die beiden Figuren ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Vorherrschaft auf dem Konsolenmarkt.

Wie dieser Kampf bei den Usern ankam, schildert eine ungenannt bleiben wollende Computerspielerin wie folgt:

Mario (Italiener mit Knollennase) erschien mir (insbesondere im Vergleich zu Sonic) immer etwas tr?ge. Ich hab’s supergern gespielt, aber st?ndig hab ich mir den Kopf gesto?en (beim M?nzen aus den in der Luft schwebenden Kl?tzen kloppen). Mir ist er auch immer in die L?cher abgest?rzt. Dann war er halt weg. Das war bei Sonic cooler. Sonic ist nicht abgest?rzt, sondern ertrunken. Dabei hat er dann aber erstmal nen Wutanfall bekommen und hat heftig gemotzt (war einfach nett anzuschauen).

Daf?r ist Mario einfacher zu spielen. Die Steuerung von Sonic war anfangs sehr gew?hnungsbed?rftig, da geht’s wirklich mit Hochgeschwindigkeit zur Sache. Da kommt man manchmal selbst nicht mit, so schnell ist er. Vor allem, wenn er durch die vielen im Spiel verteilten „HyperDrives“ rennt (oder wie die hei?en, ne Art Achterbahn). Da beschleunigt er nochmal zus?tzlich. Und entsprechend schnell st?rzt er dann auch ab oder rast an den einzusammelnden M?nzen vorbei. Dann musste man wieder zur?ckrennen.

Die bl?de Prinzessin, die Mario immer retten musste, ging mir auf die Nerven. Die stand eh immer nur im Weg rum und hat dumm aus der W?sche geguggt. Marios Freunde sind nett, der Pilzkopf und zum Beispiel der Dino Yoshi. Aber alle waren eher nette Kinderspielsachen ohne einschl?gige Charakterz?ge. Bei Sonic hat man den Figuren mehr Pers?nlichkeit und vor allem auch Eigenheiten gegeben (l?ssig mit Sonnenbrille und Turnschuhen oder motzend, Sonic flirtet auch gerne mit den M?dels, die ihm begegnen). Solche Zwischensequenzen bringen einen einfach zum Schmunzeln. Das gab’s bei Mario nicht so.

Mario konnte „wachsen“, wenn er einen Pilz gefunden und dann auch geschnappt hat (ein Leben mehr). Er konnte Feuerb?lle schie?en (glaube, wenn er nen Stern gefunden hat), und es gab auch ne Art Schutzschild. Bei Sonic gab es solche Sachen auch, wei? aber nimmer, was das war.

Sonic war detailreicher gezeichnet (Strand mit Palmen, Ufer, Schirmen etc.). Marios Landschaft war da deutlich einfach gehalten. Daf?r waren die einzelnen Level bei Mario einfallsreicher in ihrer Herausforderung und Einfachheit.

Es dauerte 16 weitere Jahre, bis die beiden Figuren in ein und demselben Spiel auftraten: Am 23. November 2007 erschien der Titel „Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen“. Wer gewann, bestimmten auch hier die Spieler. Wie heute.

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Montag, September 23rd, 2013 Computer, Sport und Spiel
 

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