Lucky Luke | Die Daltons


Comic

Lucky Luke
Die Daltons

Loading ... Loading ...

Abgegebene Stimmen: 256
Beginn der Abstimmung: 16.1.2012, 07:00 Uhr
Ende der Abstimmung: - offen -


Der belgische Comiczeichner Morris (eigentlich: Maurice de BĂ©vĂšre), der 1946 „Lucky Luke“ erschuf und bis zu seinem Tod 2001 zeichnete, fand seinen Titelhelden nach einiger Zeit langweilig. Da der Verlag jedoch darauf bestand, Lucky Luke als strahlenden Helden ohne Ecken und Kanten darzustellen, konzentrierte sich Morris auf dessen Gegenspieler, allen voran die Dalton-BrĂŒder. Völlig zu Recht. Denn schon deren historische Vorbilder zeigten ambivalente Facetten. Die Daltons selbst waren ja bekannt als frĂŒhe Atomforscher, die eigene Gesetze aufstellten und wichtige Straßen bauten. Aber erst Morris machte sie weltberĂŒhmt.

Leider gibt es traurige Gestalten auf dieser Erde, die sich diesen Ruhm zunutze machen und davon partizipieren wollen. Das WIDL-Team hat zusammen mit der Internetplattform Dalton-Plag die bösartigen Nachahmer aufgedeckt. Hier sind die ĂŒbelsten FĂ€lle:

Die Caltons geben sich als GospelsĂ€ngerband aus. Immer wieder fallen Baptistengemeinden im mittleren Westen der USA auf ihre weichgezeichneten Grinsebildchen herein und mĂŒssen bunte Abende mit dem GekrĂ€chze ertragen.

Die Galtons versuchen europĂ€ische „Markenware“ in Neuseeland abzusetzen. Doch die Nachahmungen sind so plump, dass KloschĂŒsseln den Aufdruck „WMF“ tragen und das Besteck mit „Villeroy & Boch“ beschriftet wird.

Die Kaltons eröffneten unweit des Charles-Dickens-Museums in London eine Anwaltskanzlei. Keiner der BrĂŒder hat je Jura studiert.

Auch die Saltons versuchten, in der Musikindustrie Fuß zu fassen. Aber schon der erste Versuch, sich in einem Liedtext der Dire Straits zu verstecken, geriet zu einem Disaster.

Die Taltons gerieren sich als Pfarrersfamilie und lassen sich samt ihrem Hund „Buddy“ bei EmpfĂ€ngen von Episkopalklirchen durchfuttern.

Die Waltons sind die einzigen Plagiatoren mit nachhaltigem Erfolg und haben es sogar zu einer eigenen Fernsehserie gebracht. Fachleute vermuten, dass die unĂŒbersichtliche Anzahl von Namen wie Ben, Elizabeth, Erin, Esther, Jason, Jim-Bob, John, John-Boy, Mary-Ellen, Olivia oder Zebulon wesentlich zu diesem Verschleierungserfolg beitrugen.

Es wird vermutet, dass weltweit weitere Daltons-Plagiatoren tÀtig sind. Alle Hinweise, die gerne anonym in den Kommentaren hinterlassen werden können, werden akribisch verfolgt.

Besucher, die die Daltons vor Guttenbergismus schĂŒtzen, erkennen auch die OriginalitĂ€t folgender WIDL-PĂ€rchen …
Tom | Jerry – an Udo JĂŒrgens
Max | Moritz – am Reim
Asterix | Obelix – am Geschmack des Zaubertranks
Patrick Star | SpongeBob – am Drogencocktail der Drehbuchschreiber
Die SchlĂŒmpfe | Gargamel – am verschlumpften Oberschlumpf
Fred Feuerstein | Barney Geröllheimer – an Wiiiiiilma!

Tags: , , , , , , , , , , ,

Montag, Januar 16th, 2012 Comic

3 Comments to Lucky Luke | Die Daltons

  1. Minderheitenvotum fĂŒr Jolly Jumper :)

  2. sagte chw am Januar 16th, 2012
  3. Ich bin mir lieber.
    Rantanplan

  4. sagte Rantanplan am Januar 16th, 2012
  5. Zwei(!!) kennen Lucky Luke nicht, hammers!

  6. sagte Helmut Bachschuster am Januar 30th, 2012
 

NĂ€chstes WIDL am Mo, 31.8.2015:

Unvereinpaar?

VorschlĂ€ge fĂŒr weitere WIDLs? Einfach per E-Mail oder Formular abgeben.

WIDL twittert unter @weristdirlieber

Kategorien

Archiv